Saarlouis feierte trachtvolles Oktoberfest
Das 41. Pieper-Oktoberfest auf dem Großen Markt bildete den diesjährigen Abschluss der großen Saarlouiser Volksfeste. Und wie gewohnt strömten Tausende von Besuchern ins blau-weiß-dekorierte Festzelt, um drei Tage live bei der Riesengaudi dabei zu sein.

Schon lange vor der offiziellen Eröffnung am Freitagabend herrschte ausgelassene Stimmung im vollbesetzten Zelt. Dafür sorgte auch die Partyband „Confect“ mit bekannten Hits. Sitzplätze konnte man im Vorfeld zwar reservieren, aber wirklich benutzt wurden sie kaum, weil Tanzen auf Bänken und Tischen angesagt war.

Pünktlich um 20 Uhr brachte Oberbürgermeister Roland Henz, unterstützt von den Pieper-Geschäftsführern Ursula Pieper und Carl Jakob sowie Wirtin Helga Reichelt, mit einigen kräftigen Schlägen auf das erste Karlsberg-Fass des Abends den kühlen Gerstensaft auf den Weg in die bereitgestellten Maßkrüge.
Johann König - Total Bock auf Remmi Demmi
Total Bock auf Remmi Demmi - Herr König schießt den Vogel ab!

Die Stimme ist sein Mackenzeichen: Johann König, selbsternannter Evententertainer im Premiumbereich, hat sich schick gemacht und ist endlich wieder mit brandneuem Programm auf Tour.

Wer ihn kennt, weiß, was kommt: Mit der Eleganz eines Igels betritt er die Bühne, putzig und keck steht er da, liest und singt, reimt und rappt, macht und tut, und zu seiner eigenen Verwunderung ist das Publikum vollkommen entzückt von seiner merkwürdigen Art. Einer Art präsenter Entrücktheit, einer fast greifbaren Abwesenheit, die sehrwohl die Laune der Anwesenden in ungeahnte Höhen schnellen lässt.

Doch die Unschuldigkeit seiner Komik ist nur auf den ersten Blick eine Unschuldigkeit: Denn bei all seinem Tun drückt er fast unbemerkt kleine fiese Stachel ins weiche Fleisch der amüsierwilligen Masse. Daher auch sein viel zitierter Spitzname: „Witzeschmied mit Seitenhieb“. Noch beim Lachen wird man jäh getroffen vom wohlig-kribbelnden Schmerz der Erkenntnis, Sado und Maso geben sich quasi die Klinke in die Hand, und am Ende bleiben Fragen: Wie hat er das gemacht? Macht er das extra? Und: Hat er das wirklich nötig?
Überwiegend Freude beim WM-Fandorf in Saarlouis
Auch wenn die Erwartungen mit Ausnahme der Deutschland-Spiele bei den Veranstaltern und Gastronomen im WM-Fandorf in der Pieper-Arena nicht ganz erfüllt wurden, überwiegt unterm Strich dennoch die Freude und alle können letztlich ein positives Fazit ziehen.

Durch das Vordringen des deutschen Teams bis ins Halbfinale und dem damit verbundenen Spiel um Platz 3 am Finalwochenende konnte man die hochgesteckten Erwartungen erfüllen. „Etwa 60 000 Besucher werden letztendlich den Weg in die Pieper-Arena in diesem Jahr gefunden haben“, bilanzierte Fandorf-Chef Udo Treimetten.

Hauptsächlich die Partien der deutschen Mannschaft waren der Quotenbringer. Bis zu 10 000 Fans verfolgten im Durchschnitt die Spiele. „Schade war natürlich, dass kurz vor dem Viertelfinale gegen Argentinien ein Unwetter über Saarlouis niederging, das uns sehr viele Besucher gekostet hat“, erklärte Udo Treimetten von der durchführenden Triacs GmbH. Aber trotzdem überwiegt bei allen Beteiligten die Freude. Zum Einen über das gute Abschneiden des deutschen Teams, zum Anderen über die Resonanz in den Medien und in der Öffentlichkeit.
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